4. Januar 2012

Crazy, Stupid, Love. (Glenn Ficarra & John Requa) 7,67




Hat so seine Schwäch-chen, der makellose Womanizer ist auch nicht die ideale Rolle für Gosling, das meiste verläuft typisch wie es eben in diesen Filmen läuft, auch das ‚Highlight‘ der späten Zusammenführung aller Personen ist eher konventionell, doch witzig gestaltet.

Das auf frischen Wind setzende Regieduo, deren Vorgänger "Phillip Morris" grenzgenial und auch schon an der Grenze zwischen Konvention und Subversion war, gibt sich hier noch mal sanfter, doch ihre unverkrampfte Art, tendenziell schwierige und peinliche Situationen in Liebesdingen zu inszenieren, macht Spaß. Sehr lustig ist auch (wie öfters in Komödien) Marisa Tomei mit ihrer exaltiert-ironischen „Temperament“-Performance.

Dieser Film ist weder perfekt noch wunderschön, doch man kann sich ein wenig in ihn verlieben – Romance rules, assholes!

Kommentare:

  1. Den fand ich auch überraschend gut; aber psssst - nicht weiter sagen.

    AntwortenLöschen
  2. Sollte der Verweichlichungstrend der beiden so weiter gehen (Bad Santa -> Phillip Morris -> CSL -> ???) und sollte dir das dann immer noch gefallen, dann...ja dann werde ich das aber wirklich in alle Welt hinausposaunen.

    AntwortenLöschen